Schloss Friedewald

Schloss Friedewald
Mit einer Gründungsurkunde aus dem Jahr 1324 erhielt Graf Gottfired II. zu Sayn die Stadtrechte für Friedewald und errichtete hier eine Schutz- und Trutzburg.
Im Jahr 1580 baute Graf Heinrich IV. zu Sayn die in der Zwischenzeit aufgrund von Erbstreitigkeiten verfallene Burg um und errichtete das Haupthaus mit der reich geschmückten Renaissancefassade.
Im 30 jährighen Krieg wurde das Gebäude stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach kurzerm Protektorium durch Kaiser Ferdinand II. verfiel das Schloss erneut.1815-1865 beherbergte es dann das Königliche Kriegsgericht Preußens. 1886 erwarb Fürst Alexander zu Sayn-Wittgenstein-Sayn, Graf von Hachenburg, das Schloss und restaurierte es mit großem Kunstsinn. Die hierbei entstandenen hohen Kosten zwangen Ihn jedoch zum Verkauf an Prinz Otto von Sayn-Wittgenstein-Berleburg, der vor dem ersten Weltkrieg weitere Nebengebäude erbauen ließ.
Seit 1949 ist hier die Evangelische Sozialakademie beheimatet und wird auch seit 2004 von der Stiftung Sozialer Protestantismus genutzt.

(Foto: Arbeitskreis Heimatgeschichte Daadener Land, Archiv Ullrich Meyer)
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