Grube Käusersteimel

Grube Käusersteimel
Nur wenig vom Druidensteig entfernt befand sich der Wilhelmschacht der Grube Käusersteimel. Das bis 1902 betriebene und zuletzt von 1923 bis 1925 nochmals untersuchte Bergwerk förderte insgesamt 151.412 t Eisenerz. Die Grube war aber eher wegen ihrer reichen Kupfererzvorkommen bekannt und stand deshalb bereits im 18. und 19. Jahrhundert in voller Blüte.
Unter Anderem stellte man aus den Erzen Spritzmittel für den Weinanbau her. Es waren jedoch weniger die Kupfererze, welche das Bergwerk so berühmt werden ließen, sondern die prachtvollen Mineralfunde, die hier gemacht wurden. Die Vielfalt und Qualität der hier gefundenen Kupferminerale wie Malachit,
Cuprit, Pseudomalachit, gediegen Kupfer und vielen anderen wurde schon im 19.Jahrhundert von Mineralogen hoch geschätzt.
(Foto: www.Mantomedia.de)
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