Kistenfabrik (Wissen): Unterschied zwischen den Versionen
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| + | Das Walzwerk in Wissen produzierte Weißblech. Je nach Verwendung war es wichtig, | ||
| + | dass die Produkte unbeschadet zum Kunden geliefert wurden. Unweit dieser Stelle befand sich von 1926 | ||
| + | bis 1995 eine Kistenfabrik. Sie war ein klassischer Zulieferer für das Walzwerk. Hier wurden unterschiedliche Transportverpackungen aus Holz gefertigt. In der Anfangszeit waren es überwiegend Holzkisten, in welche die Weißblechtafeln gestapelt wurden. Anschließend wurden diese dann | ||
| + | mit einem Deckel abgedeckt. Somit waren die Bleche vor Witterungseinflüssen geschützt. | ||
| + | Zeitweise wurden hier bis zu 4.000 Kisten am Tag produziert. Auch Werke in Kreuztal- | ||
| + | Eichen, Attendorn und Siegen-Niederschelden wurden von hier mit Bauholz beliefert | ||
| + | Später wurden Hubuntersätze aus Holz gefertigt, auf die man die Weißbleche stapelte. | ||
| + | So konnte Holz gespart und günstiger produziert werden. Gleichzeitig verlor | ||
| + | die Kistenfabrik aber auch an Bedeutung.<br> | ||
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| + | Nach der Stilllegung des Walzwerks 1995 wurde auch diese geschlossen. | ||
| + | Die Betriebsgebäude wurden dann 2003 abgerissen. | ||
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Aktuelle Version vom 13. Januar 2026, 13:16 Uhr
| Kistenfabrik (Wissen) | |
|---|---|
| GeoStation an der GeoRoute Spazierweg Industriekultur Wissen (Wissen) | |
|
| |
| Steckbrief | |
| Erbaut: | 1926 |
| Stilllegung: | 1995 |
| Abriss: | 2003 |
| direkter Link zum Artikel | |
| www.qltr.de/qrka0267 | |
| Beitrag gefördert durch | |
Das Walzwerk in Wissen produzierte Weißblech. Je nach Verwendung war es wichtig,
dass die Produkte unbeschadet zum Kunden geliefert wurden. Unweit dieser Stelle befand sich von 1926
bis 1995 eine Kistenfabrik. Sie war ein klassischer Zulieferer für das Walzwerk. Hier wurden unterschiedliche Transportverpackungen aus Holz gefertigt. In der Anfangszeit waren es überwiegend Holzkisten, in welche die Weißblechtafeln gestapelt wurden. Anschließend wurden diese dann
mit einem Deckel abgedeckt. Somit waren die Bleche vor Witterungseinflüssen geschützt.
Zeitweise wurden hier bis zu 4.000 Kisten am Tag produziert. Auch Werke in Kreuztal-
Eichen, Attendorn und Siegen-Niederschelden wurden von hier mit Bauholz beliefert
Später wurden Hubuntersätze aus Holz gefertigt, auf die man die Weißbleche stapelte.
So konnte Holz gespart und günstiger produziert werden. Gleichzeitig verlor
die Kistenfabrik aber auch an Bedeutung.
Nach der Stilllegung des Walzwerks 1995 wurde auch diese geschlossen.
Die Betriebsgebäude wurden dann 2003 abgerissen.