Spazierweg der Industriekultur (Wissen): Unterschied zwischen den Versionen

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Für Wissen bedeute dies einen nie dagewesenen Aufschwung. Warenhandel, Kleidergeschäfte und auch Restaurants siedelten sich an, denn die Menschen konnten sich nun von ihren Löhnen auch etwas gönnen.
 
Für Wissen bedeute dies einen nie dagewesenen Aufschwung. Warenhandel, Kleidergeschäfte und auch Restaurants siedelten sich an, denn die Menschen konnten sich nun von ihren Löhnen auch etwas gönnen.
 
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Seit 1995 ist das Walzwerk geschlossen und zu großen Teilen abgebaut worden. Nur der Sandberg, die Kullisse der Stadt, zeugt heute noch von den gigantischen Mengen an Rohstoffen, die hier verarbeitet wurden.<b>
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Seit 1995 ist das Walzwerk geschlossen und zu großen Teilen abgebaut worden. Nur der Sandberg, die Kullisse der Stadt, zeugt heute noch von den gigantischen Mengen an Rohstoffen, die hier verarbeitet wurden.<br>
In der Stadt Wissen finden sich aber noch weitere Spuren der damals entstandenen Industriekultur. Entlang des Spazierweges durch die Stadt Wissen begibt man sich heute auf eine spannenden Entdeckungsreise und lent dabei das heutige Wissen kennen.<br>
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In der Stadt Wissen finden sich aber noch weitere Spuren der damals entstandenen und bis heute wirkenden Industriekultur. Entlang des Spazierweges durch die Stadt Wissen begibt man sich heute auf eine spannenden Entdeckungsreise und lent dabei das heutige Wissen kennen.<br>
 
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Version vom 24. September 2024, 10:49 Uhr

"Spazierweg der Industriekultur (Wissen)"
Historischer Rundweg im
Nationalen GEOPARK Westerwald-Lahn-Taunus
Markierungszeichen
Steckbrief
Streckenlänge: 4,2 Kilometer
Schwierigkeit: moderat
Startpunkt: Regiobahnhof Wissen
verwendbare QR-Codes
direkter QR-Code: qrka0020


Die Stadt Wissen war bis 1995 von der Montanindustrie geprägt. Kleine Hüttenwerke im Umland wurden zu der Alfred Hütte in Wissen zusammengeführt. Hieraus entstand schließlich eines der größten Walzblechweke Europas.

Der enorme Bedarf an Eisenerz führte zu einem Aufblühen der Bergwerke rund um Wissen, denn hier fand man den begehrten Rohstoff in großen Mengen. Die benötigte Steinkohle wurde von der Eisenbahn vorwiegend aus dem Ruhrgebiet herangebracht.

Die Montanindustrie brachte gleichzeitig zahlreiche neue und gut bezahlte Arbeitsplätze. Kleine Handwerksbetriebe entwickelten sich zu Zulieferbetrieben weiter. Gleichzeitig nahm der Wohlstand in der Bevölkerung spürbar zu.

Für Wissen bedeute dies einen nie dagewesenen Aufschwung. Warenhandel, Kleidergeschäfte und auch Restaurants siedelten sich an, denn die Menschen konnten sich nun von ihren Löhnen auch etwas gönnen.
Seit 1995 ist das Walzwerk geschlossen und zu großen Teilen abgebaut worden. Nur der Sandberg, die Kullisse der Stadt, zeugt heute noch von den gigantischen Mengen an Rohstoffen, die hier verarbeitet wurden.
In der Stadt Wissen finden sich aber noch weitere Spuren der damals entstandenen und bis heute wirkenden Industriekultur. Entlang des Spazierweges durch die Stadt Wissen begibt man sich heute auf eine spannenden Entdeckungsreise und lent dabei das heutige Wissen kennen.


Text: Christoph Eul und Roger Lang

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